Liederabend der ganz besonderen Art: Charles Ives und Hugo Wolf
Mittwoch | 17. Februar 2010 | 20 Uhr
Foyer Nikolaisaal Potsdam
An Ives Songbook
Charles Ives und Hugo Wolf
Lieder (in Bearbeitung für Bariton und Kammerensemble)
Sebastian Gottschick
Partita für Flöte, Klarinette, Schlagzeug, Klavier, Violine und Violoncello
Omar Ebrahim Bariton
Sebastian Gottschick Leitung
Eine überraschende Kombination von Liedern von Hugo Wolf und Charles Ives präsentiert die Kammerakademie am Mittwoch, 17. Februar mit dem britischen Sänger Omar Ebrahim in einem Konzert der Reihe KAPmodern. Omar Ebrahim hat sich vor allem durch zeitgenössische Opernproduktionen in Glyndebourne, im Covent Garden und bei der Münchener Biennale einen Namen gemacht. Die Lieder von Ives und Wolf verschmelzen in der Konzeption des Dirigenten und Komponisten Sebastian Gottschick zu einer Gesamtkomposition in einer einzigartigen Klangatmosphäre. Ein eigenes Werk von Gottschick, der die Lieder für Gesang und kleines Orchester arrangiert hat, bewegt sich ebenfalls in diesem Klangkontinuum.
Hugo Wolf wird als der letzte Meister des romantischen Klavierlieds angesehen, der Einfluss Schuberts und Schumanns verbindet sich bei ihm mit dem Wagners. Vergleicht man dagegen Charles Ives mit Arnold Schönberg, dessen Lebensdaten fast die gleichen sind, so treten die Besonderheiten des Komponisten Ives deutlich hervor: Während die europäische Avantgarde versuchte, im Sinne der Tradition stilistisch geschlossene Musik zu schreiben, prallen bei Ives unterschiedlichste Stilniveaus, verschiedenste „Musiken“ unvermittelt aufeinander. Das Ergebnis sind eine Art Collagen, bei denen sich ein ganz bestimmter „Ives-Sound“ einstellt.
Pressekontakt: Henriette Schulze | Tel. 0331 23 70 623 | pr@kammerakademie-potsdam.de
Foyer Nikolaisaal Potsdam
An Ives Songbook
Charles Ives und Hugo Wolf
Lieder (in Bearbeitung für Bariton und Kammerensemble)
Sebastian Gottschick
Partita für Flöte, Klarinette, Schlagzeug, Klavier, Violine und Violoncello
Omar Ebrahim Bariton
Sebastian Gottschick Leitung
Eine überraschende Kombination von Liedern von Hugo Wolf und Charles Ives präsentiert die Kammerakademie am Mittwoch, 17. Februar mit dem britischen Sänger Omar Ebrahim in einem Konzert der Reihe KAPmodern. Omar Ebrahim hat sich vor allem durch zeitgenössische Opernproduktionen in Glyndebourne, im Covent Garden und bei der Münchener Biennale einen Namen gemacht. Die Lieder von Ives und Wolf verschmelzen in der Konzeption des Dirigenten und Komponisten Sebastian Gottschick zu einer Gesamtkomposition in einer einzigartigen Klangatmosphäre. Ein eigenes Werk von Gottschick, der die Lieder für Gesang und kleines Orchester arrangiert hat, bewegt sich ebenfalls in diesem Klangkontinuum.
Hugo Wolf wird als der letzte Meister des romantischen Klavierlieds angesehen, der Einfluss Schuberts und Schumanns verbindet sich bei ihm mit dem Wagners. Vergleicht man dagegen Charles Ives mit Arnold Schönberg, dessen Lebensdaten fast die gleichen sind, so treten die Besonderheiten des Komponisten Ives deutlich hervor: Während die europäische Avantgarde versuchte, im Sinne der Tradition stilistisch geschlossene Musik zu schreiben, prallen bei Ives unterschiedlichste Stilniveaus, verschiedenste „Musiken“ unvermittelt aufeinander. Das Ergebnis sind eine Art Collagen, bei denen sich ein ganz bestimmter „Ives-Sound“ einstellt.
Pressekontakt: Henriette Schulze | Tel. 0331 23 70 623 | pr@kammerakademie-potsdam.de