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20.03.2009
Potsdam
 
Sonntag • 22. März 2009 • 16 Uhr • Foyer Nikolaisaal Potsdam
Johannes Brahms
Scherzo für Violine und Klavier c-Moll WoO2
Sándor Veress
Sonatine für Violine und Klavier
Heinz Holliger
„Lieder ohne Worte“ für Violine und Klavier
Johannes Brahms
Sonate für Klavier und Violine d-Moll

Yuki Kasai Violine
Philip Mayers Klavier

Violin-Rezital mit Yuki Kasai

Am 22. März gibt die schweizerisch-japanische Konzertmeisterin der Kammerakademie, Yuki Kasai, zusammen mit ihrem Duo-Partner Philip Mayers am Klavier ein Kammerkonzert unter dem Titel „Brahms in der Schweiz“. Auf dem Programm stehen Werke von Brahms, die während seiner Aufenthalte in der Schweiz entstanden sind, und weiterer Komponisten, die sich musikalisch von der Schweiz inspirieren ließen.
Die dritte Violinsonate in d-Moll von Johannes Brahms bildet den fulminanten Höhepunkt des Violin-Rezitals. Im starken Kontrast stehen dazu die „Lieder ohne Worte“ für Violine und Klavier des bekannten schweizer Oboisten und Komponisten Heinz Holliger, deren Titel an die "Lieder ohne Worte" von Mendelssohn Bartholdy anspielen. Das spannungsreiche Programm zwischen Moderne und Tradition wird abgerundet durch die Zweite Violinsonatine des gebürtigen Ungarn Sándor Veress, der ab 1949 in der Schweiz lebte und als Professor am Konservatorium Bern starken Einfluss auf die junge Generation der Komponisten ausübte. Sein berühmtester Schüler war Heinz Holliger.
Die Geigerin Yuki Kasai ist seit vielen Jahren Konzertmeisterin der Kammerakademie Potsdam. Als freischaffende Musikerin ist die gebürtige Schweizerin außerdem mit verschiedenen Ensembles in aller Welt unterwegs, u.a. mit dem Chamber Orchestra of Europe und dem Sheridan Ensemble. Ihr Kammermusikpartner ist der Pianist Philip Mayers, der renommierte Interpret Neuer Musik, Liedbegleiter und Repetitor.



Karten: 15 €
Tel.: 0331 - 28 888 28
www.kammerakademie-potsdam.de
Pressekontakt: Henriette Schulze, Tel. 0331 - 23 70 623, pr@kammerakademie-potsdam.de
 
11.03.2009
Potsdam
 
Sonntag • 15. März 2009 • 16.00 Uhr • Schlosstheater im Neuen Palais
Schubertiade

Franz Schubert
Trio B-Dur D 581
für Violine, Viola und Violoncello
Oktett F-Dur D 803
für Klarinette, Fagott, Horn, zwei Violinen, Viola, Violoncello und Kontrabass

Michael Sanderling Violoncello und Leitung

Peter Rainer
und Christiane Plath Violine
Jenny Anschel Viola
Tatjana Erler Kontrabass
Matthias Simm Klarinette
Christoph Knitt Fagott
Andreas Bohm Horn

Michael Sanderling spielt mit Mitgliedern der Kammerakademie Potsdam

Am Sonntag, den 15. März präsentiert sich die Kammerakademie im Schlosstheater im Neuen Palais mit Werken von Franz Schubert in kammermusikalischer Besetzung. Michael Sanderling, der Künstlerische Leiter des Orchesters, mischt sich ausnahmsweise als Cellist unter die Truppe.

Im Mittelpunkt des Programms steht das berühmte, fast abendfüllende Oktett für Bläser und Streicher in F-Dur. Mit diesem Werk bahnte sich Schubert „den Weg zur großen Symphonie“. Dieser Weg schien ihm zuvor durch den überwältigenden Eindruck der Werke Beethovens versperrt. In der Zeit vor der Komposition des Oktetts ließ Schubert zahlreiche Kompositionen unfertig liegen, u.a. die „Unvollendete“. Das Oktett bedeutet eine Lösung der Krise. Schubert folgt hier zwar fast in jedem Punkt dem Vorbild des berühmten beethovenschen Septett; dennoch erinnert seine Musik in keinem Takt an die Beethovens.

Als Vorgeschmack auf den Hochgenuss des Oktetts erklingt Schuberts selten zu hörendes Streichtrio in B-Dur, das zu dessen formal abgerundetsten Werken zählt. Es ist faszinierend zu beobachten, wie sich aus dem Wechselspiel von Traditionsverbundenheit und Experimentierlust Schuberts ganz eigentümlicher Stil herausbildet. Das Streichtrio erwächst anders als das Oktett ganz aus der Welt Mozarts, die es in spezifisch „romantischer“ Weise transformiert.


Karten
13 - 26 €. Tel.: 0331 - 28 888 28.
www.kammerakademie-potsdam.de
Pressekontakt Henriette Schulze, Tel. 0331 - 23 70 623, pr@kammerakademie-potsdam.de




 
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