Kammerkonzert

Freitag
21.11.2025
19.00 Uhr

Museum Barberini
Potsdam

KlangFarben

KlangFarben - Kammermusik im Museum Barberini

Metamorphosen
Programm
Jan Dismas Zelenka, Sonate Nr. 3 B-Dur für Violine, Oboe und Basso continuo ZWV 181/3 (2. Satz: Allegro)
Benjamin Britten, Sechs Metamorphosen nach Ovid für Oboe solo op. 49 (1. Satz: Pan)
Georg Philipp Telemann, Triosonate in g-Moll für Violine, Oboe und Basso continuo TWV 42:g5 (2. Satz)
Johannes Ciconia, Mercé o morte für Sopran und Organetto
Antonius Romanus, Credo für Sopran und Organetto
Giacinto Scelsi, Quattro Pezzi für Trompete solo (1. und 4. Satz)
Beteiligte
Pia Davila, Sopran
Laura Rajanen, Violine
Birgit Zemlicka, Oboe
Christoph Knitt, Fagott
Nathan Plante, Trompete
Tobias Lampelzammer, Kontrabass
Daniel Trumbull, Cembalo
Clemens Goldberg, Moderation
Mitglieder der Kammerakademie Potsdam

Konzert zur Ausstellung „Einhorn. Das Fabeltier in der Kunst”

Wie kein anderes Wesen hat das Einhorn die menschliche Vorstellungskraft beflügelt. Seit Jahrhunderten ist es in zahlreichen Kulturen präsent – seine Faszination wirkt bis heute fort. Als vielschichtiges Symbol entfaltet das mythische Tier eine assoziative Kraft: Es steht für Unschuld, Heilung und den ewigen Kampf zwischen Gut und Böse. Seine Spuren finden sich in der christlichen und außereuropäischen Kunst, in der Naturwissenschaft und Medizin sowie in einer reichen Symbolsprache.

Auch in der Musik lässt sich das Echo des Einhorns vernehmen. In Giacinto Scelsis Solostücken für Trompete erscheint es geheimnisvoll und entrückt. Benjamin Brittens Pan aus den Metamorphosen nach Ovid für Oboe erzählt von der Nymphe Syrinx, die sich dem lüsternen Gott entzieht – eine andere Form der Reinheit und des Widerstands.

Ein besonderes Highlight des Konzerts ist das Organetto – eine kleine Handorgel mit Blasebalg. Im Duo mit sirenenhaften Liebesgesängen, aber auch mit sakralen Klängen, wird das Einhorn musikalisch herbeigerufen. Schließlich begegnet uns der Kampf zwischen Gut und Böse in einem musikalischen Duell zwischen Streich- und Blasinstrumenten: Triosonatensätze von Jan Dismas Zelenka und Georg Philipp Telemann lassen diesen Konflikt lebendig werden.

Die Reihe KlangFarben lebt vom Augenblick: Musiker*innen der Kammerakademie Potsdam lassen sich auf den Dialog mit den Bildern der Ausstellung ein. Musikautor und Moderator Clemens Goldberg und Museumsdirektorin Ortrud Westheider führen Kunst und Musik zusammen und sprechen über die Geschichten hinter den Werken – ein Experiment.

In Kooperation mit dem Museum Barberini.

Konzertbesuch

Humboldtstraße 5-6
14467 Potsdam

Museum Barberini

Foto Museum Barberini Potsdam

Das Museum Barberini ist das Kunstmuseum in Potsdams historischer Mitte. Seit seiner Eröffnung 2017 zeigt das Haus die bedeutende Sammlung impressionistischer Malerei seines Stifters Hasso Plattner neben hochkarätigen Wechselausstellungen zu allen Stilen und Epochen der Kunst.

Ticketkauf

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Anfahrt und Parken
Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln

Aus Berlin
Haltestelle Potsdam HBF mit IC, RB, RE, HBX, S 7

In Potsdam:
Tram 91–93, 96, 99, Bus 604, 614, 650
Haltestelle: Potsdam, Alter Markt/Landtag

Parkmöglichkeiten für PKW

Parkhaus P+R Bahnhofspassagen, Babelsberger Str. 16
Parkplatz Am Lustgarten, Lustgartenwall
Parkhaus Wilhelm-Galerie, Platz der Einheit Ost

Mit dem Potsdamer Wassertaxi

Haltestelle Lange Brücke 6

Parkmöglichkeiten für Reisebusse

Parkplatz Bassinplatz: 13 Stellplätze
Charlottenstraße: 9 Stellplätze
Parkplatz Lustgarten: 8 Stellplätze

Barrierefreiheit

Das gesamte Museum Barberini ist barrierefrei zugänglich. Aufzüge und barrierefreies WC sind vorhanden. Öffentliche Behindertenparkplätze sind in unmittelbarer Nähe verfügbar. Für schwerbehinderte Menschen mit Parkausweis stehen nach Anmeldung barrierefreie Parkplätze des Museums zur Verfügung. Bitte reservieren Sie einen Parkplatz mindestens drei Werktage im Voraus unter besucherservice@museum-barberini.de.

Für die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln, sind folgende Haltestellen in der Nähe des Museums barrierefrei: Potsdam Hauptbahnhof, Alter Markt/Landtag sowie Am Bassinplatz.

Bei Fragen zur Planung Ihres Besuchs haben, wenden Sie sich gern an direkt ans Museum Barberini: per Email besucherservice@museum-barberini.de oder telefonisch +49 331 236014-499.

Gastronomie

Das Barberini Café & Restaurant bietet für Besucher*innen der Ausstellungen und Veranstaltungen kleine Gerichte, Quiches, Salate und Kuchen. In den warmen Monaten des Jahres lädt zudem das Café im Pavillon des Museumshofs mit Blick auf die Alte Fahrt und die Freundschaftsinsel zu einem Besuch ein.

Weitere Informationen

Foto-, Video- und Tonaufzeichnungen sind nicht gestattet.

Programmänderungen vorbehalten

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