Wenn ich einmal soll scheiden
- Programm
- Johann Sebastian Bach, Choral „Wenn ich einmal soll scheiden“ (aus der Matthäuspassion BWV 244)
- Alexandre Astier, Pièce dans le style ancien für Akkordeon solo
- Johann Sebastian Bach, Präludium aus der 2. Suite d moll für Violoncello solo
- Mario Pagotto, Variazioni su un canto tradizionale ebraico
- Giannino Fassetta, Dijeca für Akkordeon solo
- Max Reger, Suite für Violoncello solo op. 131c d-Moll (Präludium – Largo)
- Max Bruch, Kol nidrei für Violoncello und Akkordeon
- Astor Piazzolla, Libertango
- Astor Piazzolla, Tristango bearbeitet für Violoncello und Akkordeon von Daniele Zanettovich
- Astor Piazzolla, Chiquilin de Bachin
- Richard Galliano, Tango pour Claude
- Beteiligte
- Ulrike Hofmann, Violoncello
- Giannino Fassetta, Akkordeon
- Mitglieder der Kammerakademie Potsdam
Ein Abend, der zwischen Volkstrauertag und Totensonntag die Spannweite menschlicher Erfahrungen berührt: Klage und Trost, Schmerz und Hoffnung, Tiefe und Leichtigkeit, mit Musik für Violoncello und Akkordeon.
Das Cello mit seiner langen klassischen Tradition und das Akkordeon mit seiner populären Geschichte und seinen vielfältigen Klangfarben schaffen bei diesem Konzertabend einen faszinierenden Kontrast und eine unerwartete Synergie.
Zwischen barockem Choral, romantischer Innigkeit und zeitgenössischem Tango öffnet sich ein musikalischer Raum, der zum Innehalten und Nachdenken einlädt – und zugleich die leise Kraft der Hoffnung erklingen lässt.
Geschichte hören – mit dieser Konzertreihe laden die Garnisonkirche und die Kammerakademie Potsdam seit der letzten Saison gemeinsam zur musikalischen Reflexion über Vergangenheit und Zukunft ein. Wie klang Geschichte, was klingt nach? Zweimal im Jahr gehen Mitglieder der KAP in die kritische Auseinandersetzung mit historischen Ereignissen, zeigen Verbindungslinien auf und machen Zusammenhänge hörbar, wodurch auch dem Publikum ein neuer, sinnlich erfahrbarer Zugang ermöglicht wird.
In Kooperation mit der Garnisonkirche Potsdam