Kammerkonzert

Mittwoch
26.11.2025
19.30 Uhr

Garnisonkirche
Potsdam

Wenn ich einmal soll scheiden

Ein Konzert zwischen Volkstrauertag und Totensonntag über Vergänglichkeit, Verlust und Hoffnung
Programm
Johann Sebastian Bach, Choral „Wenn ich einmal soll scheiden“ (aus der Matthäuspassion BWV 244)
Alexandre Astier, Pièce dans le style ancien für Akkordeon solo
Johann Sebastian Bach, Präludium aus der 2. Suite d moll für Violoncello solo
Mario Pagotto, Variazioni su un canto tradizionale ebraico
Giannino Fassetta, Dijeca für Akkordeon solo
Max Reger, Suite für Violoncello solo op. 131c d-Moll (Präludium – Largo)
Max Bruch, Kol nidrei für Violoncello und Akkordeon
Astor Piazzolla, Libertango
Astor Piazzolla, Tristango bearbeitet für Violoncello und Akkordeon von Daniele Zanettovich
Astor Piazzolla, Chiquilin de Bachin
Richard Galliano, Tango pour Claude
Beteiligte
Ulrike Hofmann, Violoncello
Giannino Fassetta, Akkordeon
Mitglieder der Kammerakademie Potsdam

Ein Abend, der zwischen Volkstrauertag und Totensonntag die Spannweite menschlicher Erfahrungen berührt: Klage und Trost, Schmerz und Hoffnung, Tiefe und Leichtigkeit, mit Musik für Violoncello und Akkordeon.

Das Cello mit seiner langen klassischen Tradition und das Akkordeon mit seiner populären Geschichte und seinen vielfältigen Klangfarben schaffen bei diesem Konzertabend einen faszinierenden Kontrast und eine unerwartete Synergie.

Zwischen barockem Choral, romantischer Innigkeit und zeitgenössischem Tango öffnet sich ein musikalischer Raum, der zum Innehalten und Nachdenken einlädt – und zugleich die leise Kraft der Hoffnung erklingen lässt.

Geschichte hören – mit dieser Konzertreihe laden die Garnisonkirche und die Kammerakademie Potsdam seit der letzten Saison gemeinsam zur musikalischen Reflexion über Vergangenheit und Zukunft ein. Wie klang Geschichte, was klingt nach? Zweimal im Jahr gehen Mitglieder der KAP in die kritische Auseinandersetzung mit historischen Ereignissen, zeigen Verbindungslinien auf und machen Zusammenhänge hörbar, wodurch auch dem Publikum ein neuer, sinnlich erfahrbarer Zugang ermöglicht wird.

In Kooperation mit der Garnisonkirche Potsdam