Bettina Lange
Flöte
Bettina Lange, gebürtige Dresdnerin, war in der Kindheit in Weimar beheimatet. Musikalische Impulse bekam sie frühzeitig durch ihre Eltern, die in künstlerischen Berufen arbeiteten. Ab dem 13. Lebensjahr besuchte sie die Spezialschule für Musik. Musikhochschulstudien absolvierte sie in Weimar, Dresden und, nach der Wende, in England. Mit 17 war sie Substitutin der Staatskapelle Weimar, bevor sie 21-jährig Soloflötistin der Brandenburgischen Philharmonie wurde. Aushilfstätigkeiten in der Komischen Oper und Deutschen Oper Berlin und eine Lehrtätigkeit an der Universität Potsdam folgten. Gleichzeitig war sie 1997 Gründungsmitglied des Persius Ensembles und dann 2001 der Kammerakademie Potsdam.
Immer an außergewöhnlichen Veranstaltungskonzepten interessiert, entwickelte sie mehrere Konzertformate – u. a. ist sie seit 2008 Mitinitiatorin von KAPmodern, eine Konzertreihe mit zeitgenössischer Musik, die bis heute ihre Handschrift trägt. Ein großes Engagement gilt der musisch-ästhetischen Bildung von Kleinkindern bis hin zu jungen Erwachsenen und Studierenden. Somit ist sie vielseitig in Bildungsprojekten der KAP beschäftigt. Außerdem lehrt sie Querflöte an der Städtischen Musikschule “Johann Sebastian Bach”.
3 Fragen an ... Bettina Lange
Mit welchen historischen Musiker*innen oder Komponist*innen hättest Du gern zusammengearbeitet?
Mit dem Flötisten Marcel Moyse.
In welcher Umgebung bist Du am kreativsten?
Ideen habe ich vielzählig in der Natur oder beim Hören des Wellenrauschens am Ostseestrand… und an meinem Schreibtisch in der Stille der frühen Morgenstunden – die beste Zeit für mich, die Unschärfe einer Idee zu nehmen und den Gedanken klar zu formulieren.
Welche Tipps hast du für Nachwuchskünstler*innen?
Sich selbst zu vertrauen. Immer in verschiedenen Facetten zu denken, Haltung zu zeigen und eigene Ideen und Impulse ernst zu nehmen und diese zu verfolgen.