© Schweiger Design

Potsdamer Winteroper 2027

26. Februar bis 6. März 2027

Georg Friedrich Händel "La Resurrezione"

Georg Friedrich Händel „La Resurrezione“

Musikalische Leitung Konrad Junghänel
Regie Annika Nitsch
Bühne/ Kostüme Linda Siegismund

Angelo Josefine Mindus
Maddalena Marie Heeschen
Cleofe Justina Vaitkute
San Giovanni Evangelista Caspar Singh
Lucifero Bruno Khouri

Kammerakademie Potsdam

Einführung jeweils eine Stunde vor Vorstellungsbeginn (ab 27.02.)
Dauer ca. 2 Stunden ohne Pause
Zugang nicht barrierefrei
Kartenverkauf ab 01.12. über das Hans Otto Theater
Kartentelefon 0331 9811 8
kasse@hansottotheater.de

Kammerakademie Potsdam Hans Otto Theater Logo

Mit „La Resurrezione“ schuf Georg Friedrich Händel ein mitreißendes Meisterwerk barocker Klangpracht. Das 1708 in Rom uraufgeführte Werk bildet zwischen Dramatik und Kontemplation ein eigenes Genre zwischen Oratorium und Oper und erzählt eindrucksvoll vom Sieg des Lebens über den Tod. Engel und Teufel philosophieren über die Bedeutung der Auferstehung und messen ihre Kräfte, während Maddalena, Cleofe und der heilige Johannes an Jesu Grab trauern.

Tod und Auferstehung, Trauer und Leben, Resignation und Hoffnung: Händel bringt existenzielle Themen des Menschen in virtuosen Arien und farbenreichen Orchesterklängen auf die Bühne und verleiht der Auferstehungsgeschichte dramatische Tiefe und emotionale Intensität.

Die musikalische Leitung übernimmt erneut Konrad Junghänel, der die erfolgreiche Entwicklung der Potsdamer Winteroper maßgeblich prägte. Regie führt Annika Nitsch, die zuletzt am Nationaltheater Mannheim inszenierte und für das Staatstheater Nürnberg Udo Zimmermanns Kammeroper „Die weiße Rose“ in der Gustav-Adolf-Gedächtniskirche realisierte. Für die Ausstattung konnte die Bühnen- und Kostümbildnerin Linda Siegismund gewonnen werden, die bereits für das Theater Chemnitz, das Staatstheater Nürnberg sowie die Semperoper Dresden tätig war.

Nach der umjubelten Premiere von Johann Christian Bachs Oper „Zanaida“ im Februar 2026 spielt die Potsdamer Winteroper wegen des weiterhin geschlossenen Schlosstheaters im Neuen Palais auch in dieser Saison wieder in der Friedenskirche im Schlosspark Sanssouci. Dort wurden bereits in früheren Jahren einige Händel-Oratorien unter der musikalischen Leitung von Konrad Junghänel eindrücklich für die Potsdamer Winteroper in Szene gesetzt, wie z.B. Lydia Steiers gefeierte „Jephtha“-Inszenierung im Jahr 2013.

Die Potsdamer Winteroper ist eine Koproduktion der Kammerakademie Potsdam und dem Hans Otto Theater.

Termine

Potsdamer Winteroper 2026
© Stefan Gloede
Opernaufführung
Potsdamer Winteroper

Premiere - La Resurrezione

Freitag
26.02.2027
19.00 Uhr
Potsdamer Winteroper 2026
© Stefan Gloede
Opernaufführung
Potsdamer Winteroper

La Resurrezione

Samstag
27.02.2027
19.00 Uhr
Potsdamer Winteroper 2026
© Stefan Gloede
Opernaufführung
Potsdamer Winteroper

La Resurrezione

Dienstag
02.03.2027
19.00 Uhr
Potsdamer Winteroper 2026
© Stefan Gloede
Opernaufführung
Potsdamer Winteroper

La Resurrezione

Mittwoch
03.03.2027
19.00 Uhr
Potsdamer Winteroper 2026
© Stefan Gloede
Opernaufführung
Potsdamer Winteroper

La Resurrezione

Freitag
05.03.2027
19.00 Uhr
Potsdamer Winteroper 2026
© Stefan Gloede
Opernaufführung
Potsdamer Winteroper

La Resurrezione

Samstag
06.03.2027
19.00 Uhr

Geschichte

Die Potsdamer Winteroper

Ein kulturelles Glanzlicht der Landeshauptstadt

In einzigartiger Kooperation schaffen die Kammerakademie Potsdam und das Hans Otto Theater Synergien und tragen die 250-jährige Operngeschichte der Stadt gemeinsam in die Gegenwart. Seit der Gründung im Jahr 2005 hat sich die Potsdamer Winteroper zum Publikumsmagneten entwickelt und gehört zu den jährlichen Höhepunkten im Spielplan beider Institutionen.

Opernliebhaber*innen wie Expert*innen schätzen die Repertoireauswahl: Von Beginn an wurden neben Klassikern wie z. B. Mozarts Da Ponte-Opern “Così fan tutte(2006) und “Le nozze di Figaro” (2011), Glucks “Orfeo ed Euridice(2012), Händels “Alcina” (2008) oder Rossinis “La Cenerentola” (2010) auch selten gespielte Opern wie Haydns “L’infedelta delusa” (2009), Schuberts “Lazarus” (2019) oder Judith Weirs “Blond Eckbert” (2023) auf die Bühne gebracht.

Die Potsdamer Winteroper wurde maßgeblich von Regisseur*innen wie Frederic Wake-Walker, Uwe Eric Laufenberg, Achim Freyer, Lydia Steier und Andreas Dresen geprägt, während am Pult Dirigent*innen wie Trevor Pinnock, Andrea Marcon, Michael Sanderling, Antonello Manacorda sowie Konrad Junghänel für musikalische Brillanz sorgten. Die Erfolgsgeschichte hallte weit über die Stadtgrenzen hinaus, verlieh ihr überregionale Anerkennung und sicherte der Potsdamer Winteroper einen festen Platz im Kosmos der vielfältigen Berliner Opernlandschaft. 2015 wurde Lydia Steiers Inszenierung von Händels “Jephtha” unter der Leitung von Konrad Junghänel zu den Wiener Festwochen und zum Hamburger Theaterfestival eingeladen.

Die Wiederbelebung des Genres erfolgte an dem Ort, der die Operngeschichte Potsdams wesentlich bestimmte und weiterhin repräsentiert: im Schlosstheater im Neuen Palais. Wegen erneuter Sanierungsarbeiten im Barocktheater kehrt die Potsdamer Winteroper ab der Saison 2025.26 in die Friedenskirche Sanssouci zurück. Dort wurde schon in den Jahren 2013 bis 2019 unter anderem Händels “Israel in Egypt” und “Theodora sowie Mendelssohns “Elias” vielbeachtet in Szene gesetzt. Unter der Leitung von Johanna Soller und inszeniert von Rahel Thiel feierte im Februar 2026 Johann Christian Bachs Londoner Oper “Zanaida” in der Friedenskirche Premiere, im Februar 2027 folgt Händels “La Resurrezione”, dirigiert von Konrad Junghänel und inszeniert von Annika Nitsch.

Partner der Winteroper

Newsletter