Kammerkonzert

Donnerstag
05.03.2026
19.00 Uhr

Museum Barberini
Potsdam

KlangFarben - Kammermusik im Museum Barberini

Gemälde eines Biergartens im Sommer von Max Liebermann
© Max Liebermann: Biergarten „De Oude Vink“ bei Leiden, 1905
KlangFarben – Stille Moderne
Programm
Erwin Schulhoff, Duo für Violine und Violoncello, 3. Satz Andantino
Ernst von Dohnányi, Serenade op. 10, 2. Satz Romanza
Erich Korngold, Streichquartett Nr. 1 A-Dur op. 16, 3. Satz Intermezzo
Alexander Zemlinsky, Streichquartett Nr. 1 A-Dur op. 4, 2. Satz Allegretto
Alexander Zemlinsky, Streichquartett Nr. 1 A-Dur op. 4, 4. Satz Vivace con fuoco
Alexander Zemlinsky, Streichquartett Nr. 3 op. 19, 3. Satz Romanze
Beteiligte
Peter Rainer, Susanne Zapf, Violine
Christoph Starke, Viola
Ulrike Hofmann, Violoncello
Clemens Goldberg, Moderation
Mitglieder der Kammerakademie Potsdam

Alexander Zemlinsky und Max Liebermann sind sich nie begegnet – und doch verbindet sie vieles: ihre jüdische Herkunft, die bei Liebermann in der Diffamierung seines Werks durch die Nationalsozialisten und bei Zemlinsky in der Flucht ins amerikanische Exil mündete. Beide eint zudem eine feine, psychologische Sicht auf die Welt, die das leise innere Vibrieren sucht, nicht die dramatische Geste.

Ganz anders begegnet uns Erich Wolfgang Korngold: spannungsgeladen, flirrend. Sein Intermezzo lädt zum Vergleich mit Liebermanns „Konzert in der Oper“ ein. Liebesfantasien und Innerlichkeit prägen auch Erwin Schulhoffs Duo für Cello und Violine sowie Dohnányis Romanze für Streichtrio.

Die Reihe KlangFarben lebt vom Augenblick: Musiker*innen der Kammerakademie Potsdam lassen sich auf den Dialog mit den Bildern der Ausstellung ein. Musikautor und Moderator Clemens Goldberg und Museumsdirektorin Ortrud Westheider führen Kunst und Musik zusammen und sprechen über die Geschichten hinter den Werken – ein Experiment.

In Kooperation mit dem Museum Barberini.

Konzertbesuch

Humboldtstraße 5-6
14467 Potsdam

Museum Barberini

Foto Museum Barberini Potsdam

Das Museum Barberini ist das Kunstmuseum in Potsdams historischer Mitte. Seit seiner Eröffnung 2017 zeigt das Haus die bedeutende Sammlung impressionistischer Malerei seines Stifters Hasso Plattner neben hochkarätigen Wechselausstellungen zu allen Stilen und Epochen der Kunst.

Bitte buchen Sie Ihre Tickets direkt über den Ticketshop auf der Website des Museum Barberini.

Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln

Aus Berlin
Haltestelle Potsdam HBF mit IC, RB, RE, HBX, S 7

In Potsdam:
Tram 91–93, 96, 99, Bus 604, 614, 650
Haltestelle: Potsdam, Alter Markt/Landtag

Parkmöglichkeiten für PKW

Parkhaus P+R Bahnhofspassagen, Babelsberger Str. 16
Parkplatz Am Lustgarten, Lustgartenwall
Parkhaus Wilhelm-Galerie, Platz der Einheit Ost

Mit dem Potsdamer Wassertaxi

Haltestelle Lange Brücke 6

Parkmöglichkeiten für Reisebusse

Parkplatz Bassinplatz: 13 Stellplätze
Charlottenstraße: 9 Stellplätze
Parkplatz Lustgarten: 8 Stellplätze

Das gesamte Museum Barberini ist barrierefrei zugänglich. Aufzüge und barrierefreies WC sind vorhanden. Öffentliche Behindertenparkplätze sind in unmittelbarer Nähe verfügbar. Für schwerbehinderte Menschen mit Parkausweis stehen nach Anmeldung barrierefreie Parkplätze des Museums zur Verfügung. Bitte reservieren Sie einen Parkplatz mindestens drei Werktage im Voraus unter besucherservice@museum-barberini.de.

Für die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln, sind folgende Haltestellen in der Nähe des Museums barrierefrei: Potsdam Hauptbahnhof, Alter Markt/Landtag sowie Am Bassinplatz.

Bei Fragen zur Planung Ihres Besuchs haben, wenden Sie sich gern an direkt ans Museum Barberini: per Email besucherservice@museum-barberini.de oder telefonisch +49 331 236014-499.

Das Barberini Café & Restaurant bietet für Besucher*innen der Ausstellungen und Veranstaltungen kleine Gerichte, Quiches, Salate und Kuchen. In den warmen Monaten des Jahres lädt zudem das Café im Pavillon des Museumshofs mit Blick auf die Alte Fahrt und die Freundschaftsinsel zu einem Besuch ein.

Foto-, Video- und Tonaufzeichnungen sind nicht gestattet.

Programmänderungen vorbehalten