Zur Ausstellung „Netzwerke des Impressionismus. Künstler, Händler, Sammler“ erklingen Werke von Edmond de Polignac und Alexander Borodin
- Programm
- Edmond de Polignac, Streichquartett Nr. 2 F-Dur
- Alexander Borodin, Streichquartett Nr. 2 D-Dur, 2. Satz: Scherzo
- Beteiligte
- Peter Rainer, Michiko Iiyoshi, Violine
- Jennifer Anschel, Viola
- Alma-Sophie Starke, Violoncello
- Clemens Goldberg, Moderation
- Mitglieder der Kammerakademie Potsdam
Winnaretta Singer (1865-1943) war eine wirkmächtige Netzwerkerin der Künste, die zudem auch selbst als Malerin und vor allem als Musikerin hoch begabt war. Ihr großes Vermögen aus der Singer Nähmaschinen-Dynastie setzte sie ein, um frühzeitig z. B. Gemälde von Manet und Monet zu erwerben. Insbesondere aber förderte sie die Musik durch zahlreiche Kompositionsaufträge (etwa an Strawinsky, Satie und Ravel), aber auch durch hunderte Konzerte in ihrer Villa in Paris. Dort wurden neben vielen Bach-Kantaten und alter Musik auch zeitgenössische Werke wie die Streichquartette von Borodin und Debussy aufgeführt. Sie liebte zwar die Frauen, doch heiratete sie den die Männer liebenden Edmond de Polignac. Sie ergänzten sich hervorragend und gründeten gemeinsam den Salon de Polignac. Edmond war selbst ein anerkannter Komponist. Seine Werke sind heute komplett in Vergessenheit geraten. Im Zentrum des KlangFarben-Konzerts steht sein Streichquartett, das hier womöglich seine erste Wiederaufführung seit dem Pariser Salon erfährt. Aber auch Venedig wurde zum Schauplatz musikalisch-intellektueller Salons: Der von Monet vielfach gemalte Palazzo Contarini, der auch in der Ausstellung zu sehen ist, wurde von Winnaretta für Edmond als Geschenk erworben. Fast kann man noch die Musik, die etwa Artur Rubinstein dort spielte, in den Farben Monets hören.
Die Reihe KlangFarben lebt vom Augenblick: Musiker*innen der Kammerakademie Potsdam lassen sich auf den Dialog mit den Bildern der Ausstellung ein. Musikautor und Moderator Clemens Goldberg und Museumsdirektorin Ortrud Westheider führen Kunst und Musik zusammen und sprechen über die Geschichten hinter den Werken.
In Kooperation mit dem Museum Barberini
Tickets ab Herbst 2026 unter www.museum-barberini.de
Konzertbesuch
Das Museum Barberini ist das Kunstmuseum in Potsdams historischer Mitte. Seit seiner Eröffnung 2017 zeigt das Haus die bedeutende Sammlung impressionistischer Malerei seines Stifters Hasso Plattner neben hochkarätigen Wechselausstellungen zu allen Stilen und Epochen der Kunst.
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Aus Berlin
Haltestelle Potsdam HBF mit IC, RB, RE, HBX, S 7In Potsdam:
Tram 91–93, 96, 99, Bus 604, 614, 650
Haltestelle: Potsdam, Alter Markt/LandtagParkmöglichkeiten für PKW
Parkhaus P+R Bahnhofspassagen, Babelsberger Str. 16
Parkplatz Am Lustgarten, Lustgartenwall
Parkhaus Wilhelm-Galerie, Platz der Einheit OstMit dem Potsdamer Wassertaxi
Haltestelle Lange Brücke 6
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Charlottenstraße: 9 Stellplätze
Parkplatz Lustgarten: 8 Stellplätze - Barrierefreiheit
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Das gesamte Museum Barberini ist barrierefrei zugänglich. Aufzüge und barrierefreies WC sind vorhanden. Öffentliche Behindertenparkplätze sind in unmittelbarer Nähe verfügbar. Für schwerbehinderte Menschen mit Parkausweis stehen nach Anmeldung barrierefreie Parkplätze des Museums zur Verfügung. Bitte reservieren Sie einen Parkplatz mindestens drei Werktage im Voraus unter besucherservice@museum-barberini.de.
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Das Barberini Café & Restaurant bietet für Besucher*innen der Ausstellungen und Veranstaltungen kleine Gerichte, Quiches, Salate und Kuchen. In den warmen Monaten des Jahres lädt zudem das Café im Pavillon des Museumshofs mit Blick auf die Alte Fahrt und die Freundschaftsinsel zu einem Besuch ein.
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