Trompetenzauber im Kloster Chorin
Die Musik von Bach, Sibelius und Mustonen bringt Matthias Höfs und die KAP in einen Klangdialog
- Programm
- Olli Mustonen, Nonetto II
- Antonio Vivaldi, Konzert D-Dur RV 230, Arr. Matthias Höfs
- Jean Sibelius, Impromptu
- Johann Bernhard Bach, Ouvertüre Nr. 3 e-Moll
- Oskar Böhme, “Entsagung”
- Johann Sebastian Bach, Brandenburgisches Konzert Nr. 3 G-Dur BWV 1048
- Beteiligte
- Matthias Höfs, Trompete
- Kammerakademie Potsdam
Eines der fundamentalen Merkmale barocker Musik ist das Prinzip des Konzertierens. Es beschreibt ein wetteiferndes Zusammenwirken verschiedener Stimmen oder Stimmgruppen. Der Komponist kann so komplexe musikalische Strukturen schaffen, in denen verschiedene Instrumente oder Instrumentengruppen abwechselnd in den Vordergrund und miteinander in einen musikalischen Dialog treten. Genau diese lebendigen und abwechslungsreichen Klanglandschaften, die so charakteristisch für die Barockmusik sind, eint Johann Sebastian Bach und seinen Cousin Johann Bernhard Bach ebenso wie den finnischen Komponisten, Pianisten und Dirigenten Olli Mustonen. Dessen irrwitziges und energetisches „Nonetto II“ für Streicher ist ein Bravourstück für die Musiker und Musikerinnen. Das gilt auch für Vivaldis Konzert in D-Dur, mit dem Ausnahme-Trompeter Matthias Höfs sein Instrument brillieren lässt.