Christoph Knitt
Fagott
Christoph Knitt, geboren in Berlin, besuchte das Musikgymnasium Carl Philipp Emanuel Bach und studierte anschließend an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in der Klasse von Prof. Klaus Thunemann. Frühzeitig erwarb er Orchestererfahrung als Solo-Fagottist in renommierten Jugendorchestern wie der Jungen Deutschen Philharmonie. Bereits während seines Studiums war er Akademist im Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin und erhielt einen Zeitvertrag an der Jenaer Philharmonie, bevor er für eine Spielzeit als Solo-Fagottist an der Finnischen Nationaloper Helsinki engagiert wurde. Nach seiner Rückkehr spielte er zwei Jahre im Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin und wurde 2007 Solo-Fagottist der Kammerakademie Potsdam.
Zahlreiche Tourneen führten ihn durch Europa, Asien, die USA und nach Afrika. Als Gast spielte er an der Deutschen Oper Berlin, der Staatsoper Unter den Linden, der Komischen Oper Berlin, bei der Camerata Bern, der Tapiola Sinfonietta sowie im Philharmonischen Oktett der Berliner Philharmoniker. Er ist Mitbegründer und Mitglied des ensemble 4.1.
3 Fragen an ... Christoph Knitt
Was ist das Besondere daran, Orchestermusiker bei der KAP zu sein?
Die KAP bietet, im Gegensatz zu vielen anderen Orchestern, einen Raum, in dem man mitdenken und -gestalten darf (bzw. muss) und in dem eine ungewöhnlich große Bereitschaft zur musikalischen Flexibilität gefordert wird.
Was war dein eindrucksvollstes Konzerterlebnis mit der KAP?
Es ist schwer, hier nur ein Konzert zu benennen, jedoch wird mir das letzte Konzert vor der Corona-Pandemie immer in Erinnerung bleiben: Am 10. März 2021 haben wir mit Igor Levit und Antonello Manacorda ein Beethoven-Programm in der Elbphilharmonie Hamburg gespielt und dabei alle schon gespürt, dass wir vermutlich sehr lange nicht mehr gemeinsam auf einer Bühne stehen werden.
Welche Tipps hast du für Nachwuchsmusiker*innen?
Übt in der Mittagspause auf Tourneen nicht im Hotelzimmer.