Kristina Lung
Violine
Kristina Lung wurde 1966 in Berlin geboren, wo sie bis heute lebt. Ihre erste musikalische Ausbildung erhielt sie in Berlin und Detmold. Besonders prägend war für sie ihre erste Violinlehrerin, die ihre Schüler*innen von Anfang an für die Kammermusik begeisterte. Erste Orchestererfahrungen sammelte sie während der Schulzeit im RIAS Jugendorchester. Ihr Studium an der Hochschule der Künste Berlin beendete sie mit dem Diplom. Außerdem war sie seit Beginn des Studiums Mitglied im Ensemble Oriol Berlin und 2001 dann Gründungsmitglied der Kammerakademie Potsdam. Parallel zu ihrer Tätigkeit als Musikerin absolvierte sie 2025 einen Master in Jüdischen Studien an der Universität Potsdam.
3 Fragen an ... Kristina Lung
Wie bist du dazu gekommen, Violine zu lernen?
Rein zufällig: Meine Eltern sind keine Musiker*innen, aber ein Bekannter von ihnen hatte eine Geige, die ich ausprobieren durfte. Daraufhin wollte ich Geigenunterricht haben.
Gibt es ein Werk, das dich besonders geprägt hat?
Viele Werke, vielleicht besonders die Solosonaten von Bach. Aber auch seine h-Moll-Messe, die ich mit 13 Jahren im Kirchenchor der Gemeinde gesungen habe. Das war überwältigend – und ich wollte nur noch Musik machen.
Was ist das Besondere daran, Orchestermusiker*in bei der KAP zu sein?
Die starke persönliche Beteiligung: Es ist UNSER Orchester. Und musikalisch: kammermusikalische Grundhaltung; Verantwortung jedes einzelnen; immer wieder Momente, wo enorme Energie entsteht; Musik ist jedem wirklich wichtig. Im Konzert gibt dann jede*r immer sein*ihr Bestes und die Konzentration ist extrem hoch.