Sophia Eschenburg
Violine
Sophia Eschenburg ist seit Mai 2026 Mitglied der Kammerakademie Potsdam. Zuvor war sie beim Gürzenich-Orchester Köln tätig. Seit 2023 wirkt sie regelmäßig als Aushilfe bei renommierten Orchestern wie den Berliner Philharmonikern und dem Rundfunksinfonieorchester Berlin mit. Ihr flexibles und aufmerksames Musizieren auf höchstem künstlerischem Niveau brachte sie bereits auf die großen Bühnen der Welt, darunter die Berliner Philharmonie, die Elbphilharmonie, den Wiener Musikverein, das Concertgebouw Amsterdam, die Suntory Hall und die Tokyo Opera City Concert Hall.
Ein besonderer künstlerischer Schwerpunkt liegt für Sophie in der Kammermusik. Nachdem sie viele Jahre in wechselnden Kammermusikbesetzungen spielte, ist sie seit September 2023 Gründungsmitglied des Frejya Quartet, mit dem sie regelmäßig Konzertprojekte erarbeitet und international auftritt. Regelmäßige Gastengagements, unter anderem im Dresdner Festspielorchester, ergänzen ihre künstlerische Tätigkeit, wobei sie sich der historisch informierten Aufführungspraxis auf historischen Instrumenten mit Darmsaiten widmet.
Sophia absolvierte die Orchesterakademie der Komischen Oper Berlin und studiert aktuell im Masterstudiengang an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig in der Klasse von Prof. Tobias Feldmann. Ihren Bachelor absolvierte sie an der Musikhochschule Lübeck bei Prof. Elisabeth Weber. Seit 2023 ist Sophia Stipendiatin von Yehudi Menuhin Live Music Now und konzertiert in diesem Rahmen regelmäßig in sozialen Einrichtungen.
3 Fragen an ... Sophia Eschenburg
Mit welcher historischen Figur würdest du gern mal zu Abend essen?
Alma Mahler.
In welcher Umgebung bist du am kreativsten?
Ich lasse mich gern von anderer Kunst inspirieren. Ich gehe ins Theater oder Ausstellungen, besuche Konzerte jeglicher Stilrichtung und probiere gern selbst neue Dinge aus – dabei kommen mir die besten Ideen.
Gibt es ein Werk, das dich besonders geprägt hat?
Für mich ist das vermutlich die Oper “Die Zauberflöte” von Wolfgang Amadeus Mozart. Ich habe als Kind häufig als Komparsin in der Staatsoper mitgespielt, meine Mutter an der Geige beobachtet und die Oper irgendwann in- und auswendig gekannt. Ich glaube, dadurch ist meine große Liebe zum Gesang und zu Mozarts Musik entstanden.