Dienstag
28.11.2023
19.00 Uhr
Schlosstheater Neues Palais von Sanssouci
Potsdam
Potsdamer Winteroper 2023
- Programm
- Judith Weir, „Blond Eckbert“
- Georg Friedrich Händel, „Acis und Galatea“ KV 566, Bearbeitung von W. A. Mozart
- Beteiligte
- Aoife Miskelly, Sopran
- Katharina Ruckgaber, Sopran
- Oliver Johnston, Tenor
- Sam Furness, Tenor
- Heather Lowe, Mezzosopran
- Dominik Köninger, Bariton
- Michael Mofidian, Bassbariton
- Justin Doyle, Dirigent
- Joe Austin, Regie
- Anna Orton, Bühnenbild, Kostüme
- Kammerakademie Potsdam
Der Vorverkauf beginnt am 1. September über das Hans Otto Theater, Telefon 0331 9811-8 oder kasse@hansottotheater.de
Die schottische Komponistin Judith Weir vertont in „Blond Eckbert“ Ludwig Tiecks gleichnamiges Märchen von 1797, einen Klassiker romantischer Erzählkunst mit Fantasy- und Horroreffekten. In der Geschichte um Eckbert und seine Frau Berthe, die zurückgezogen in den Harzer Bergen leben, kommt im Gespräch mit einem mysteriösen Besucher das Geheimnis um Berthes und Eckberts Herkunft ans Licht. Weirs Musik ist durchgehend melodisch, außergewöhnlich plastisch und ausdrucksstark. Ihre zweiaktige Oper erklingt gemeinsam mit Georg Friedrich Händels Pastorale in zwei Aufzügen „Acis und Galatea“, die auf den mythisch-antiken Stoffen Ovids beruht. Mozart bearbeitete Händels Oper 1788, indem er insbesondere die Instrumentierung seiner Zeit anpasste. Das Werk schildert die tragische Liebesgeschichte zwischen der Wassernymphe Galatea und dem Schäfer Acis: Nachdem sich beide nach einer Trennung endlich wiedergefunden haben, erschlägt der eifersüchtige Zyklop Polyphem Acis. Galatea verwandelt ihren toten Geliebten in eine Quelle, in deren Wasser sie auf ewig mit ihm vereint ist.
Die Potsdamer Winteroper trägt seit ihrer Gründung 2005 die 250-jährige Operntradition Potsdams in die Gegenwart. In diesem Jahr übernimmt erstmals Justin Doyle, Chefdirigent des RIAS Kammerchores, die Leitung der Winteroper und begibt sich gemeinsam mit dem englischen Regisseur Joe Austin auf Spurensuche nach den Verbindungen zwischen beiden Werken: Sie betrachten den Menschen im Einklang mit der Natur und machen zugleich die Verletzlichkeit dieses Zustands sicht- und hörbar.
Einführung eine Stunde vor Vorstellungsbeginn
Dauer: ca. 2:30h inkl. Pause
Zugang nicht barrierefrei
Die Potsdamer Winteroper ist eine Koproduktion von der Kammerakademie Potsdam und dem Hans Otto Theater.