Daniel Dubrovsky
Horn & Assoziiertes Mitglied
Als Sohn einer Wiener Musikerfamilie begann Daniel Dubrovsky (*1998) im Alter von 8 Jahren mit dem Hornspiel. Nach der Matura am Musikgymnasium Wien führten ihn seine Studien an die Kunstuniversität Graz und die Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin. Dort studierte er ab 2017 bei Prof. Marie-Luise Neunecker und ab Herbst 2020 bei Prof. Sibylle Mahni.
Seit 2024 ist er assoziiertes Mitglied der Kammerakademie Potsdam und spielt regelmäßig mit Orchestern wie den Bamberger Symphonikern, dem Orchester der Deutschen Oper Berlin, dem HR-Sinfonieorchester, der Radiophilharmonie Saarbrücken oder den Wiener Symphonikern. Von 2021 bis 2024 war er Mitglied der Anhaltischen Philharmonie Dessau. Seine Begeisterung für das Gebiet der historischen Aufführungspraxis führte ihn schon früh zum Naturhorn und Ensembles wie der Akademie für Alte Musik Berlin, Les Musiciens du Prince – Monaco und dem Bach Consort Wien
Er war Mitglied der Zermatt Festival Academy und des Schleswig-Holstein Festival Orchesters. Zudem ist er Stipendiat der Villa Musica Rheinland-Pfalz, des Vereins Yehudi Menuhin Live Music Now Berlin und des Deutschlandstipendiums. Mit Beginn der Spielzeit 2026.27 trat er eine Stelle beim Tonhalle-Orchester Zürich an.
3 Fragen an ... Daniel Dubrovsky
Wie bist du dazu gekommen, das Horn zu lernen?
Der Wunsch kam bei mir schon überraschend früh auf als ich als Kleinkind “Peter und der Wolf” von Prokofiev gehört habe. Meine Eltern sind Streicher, aber ab dem Moment war für mich klar, dass mich die Hörner (als der Wolf) mit Abstand am meisten begeistern.
Was war dein eindrucksvollstes Konzerterlebnis mit der KAP?
Da gab es ganz viele, weil die Momente auf der Bühne mit der KAP für mich immer besonders intensive Erfahrungen sind. Ein besonderes Highlight war für mich die Freischütz-Tour mit Antonello Manacorda und dabei speziell das Konzert in Paris.
Was ist das Besondere daran, Orchestermusiker bei der KAP zu sein?
Das hohe Maß an Aktivität und Energie, das alle Mitglieder auf der Bühne geben. Ich habe dann immer das Gefühl, mich auf der Bühne 100 % auf alle verlassen zu können.