Nathan Plante
Trompete
Nathan Plante wuchs in San Diego (Kalifornien) auf und lebt seit 2004 in Berlin. Erste musikalische Erfahrungen sammelte er als Kind im Handglockenchor seiner Kirche. Seinen Bachelor of Music schloss er bei Mario Gaurneri am San Francisco Conservatory of Music ab und setze seine Studien anschließend bei Bill Forman an der Hochschule für Musik “Hanns Eisler” in Berlin fort.
Seit seinem Studienabschluss 2007 ist er als Solist und Ensemblespieler in der freien Musikszene Deutschlands aktiv. Aufgrund seines besonderen Interesses an Neuer Musik ist er regelmäßig auf Festivals im In- und Ausland zu Gast und hat mehrere bedeutende Solowerke für Trompete zur Uraufführung gebracht. Neben seiner Tätigkeit in der zeitgenössischen Musik wirkte er an zahlreichen Theaterproduktionen an der Volksbühne Berlin sowie am Berliner Ensemble mit. Seit 2013 ist er Mitglied der Kammerakademie Potsdam
Als Pädagoge leitet er Workshops zur zeitgenössischen Trompetentechnik für Kompositionsstudierende sowie zur Barocktrompete für Trompeter*innen an Musikhochschulen. Neben seiner Arbeit als Trompeter tritt er auch als Solokünstler mit seinem Modular Synthesizer auf.
3 Fragen an ... Nathan Plante
Mit welchen historischen Musiker*innen hättest du gern zusammengearbeitet?
Ich hätte gerne mit Johann Sebastian Bach gearbeitet. Er hat so viele zentrale Werke der Barockzeit komponiert, darunter extrem anspruchsvolle Musik für die Trompete. Ich hätte gerne mit ihm und “seinen” Trompetern gespielt, um zu sehen, wie sie diese Musik ermöglicht haben.
Wenn dich jemand in Potsdam besucht – was empfiehlst du?
Mittagessen bei DaDa Noodle in der Jägerstraße – unbedingt “extra scharf” bestellen. Danach ein exzellenter Kaffee bei den Espressonisten in der Gutenbergstraße.
Was oder wer hat dich dazu inspiriert, Musiker*in zu werden?
Als junger Trompeter haben mich vor allem Wynton Marsalis und dessen klassische Aufnahmen inspiriert. Auch Glenn Miller und der Big-Band-Sound haben mich sehr bewegt – auch wenn ich heute mit Big-Band-Musik nichts mehr zu tun habe.