Ulrike Hofmann
Violoncello & Stimmführer*in
Geboren in der Oberpfalz, studierte Ulrike Hofmann Violoncello an der Hochschule der Künste Berlin bei Markus Nyikos und schloss ihr Konzertexamen mit Auszeichnung ab. Weitere künstlerische Impulse sammelte sie bei S. Apollin, L. Quandt, W. Boettcher und A. Noras.
Schon früh wurde sie Preisträgerin zahlreicher Wettbewerbe: Sie war Stipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes, des Deutschen Musikwettbewerbs, der Karajan-Akademie der Berliner Philharmoniker und wurde u. a. beim Domnick-Cello-Preis, dem Domenico-Gabrielli-Violoncellowettbewerb und dem Internationalen Instrumentalwettbewerb Markneukirchen ausgezeichnet.
Sie ist Solo-Cellistin der Kammerakademie Potsdam und Mitglied des Symphonieorchesters des SWR. Wichtige musikalische Erfahrungen sammelte sie bei den Berliner Philharmonikern, dem Chamber Orchestra of Europe und der Bremer Kammerphilharmonie mit Dirigenten wie C. Abbado, N. Harnoncourt, B. Haitink, K. Petrenko und T. Currentzis.
Als begeisterte Kammermusikerin musizierte sie mit Musiker*innen wie u. a. Veronika Eberle, Antoine Tamestit, Patrizia Kopatschinskaja, Anna Silja, Anna Prohaska und Kristian Bezuidenhout. Sie lebt in den italienischen Voralpen in der Nähe von Vicenza und unterrichtet regelmäßig Violoncello und Kammermusik in Orvieto und Sacile.
3 Fragen an ... Ulrike Hofmann
Wie bist du dazu gekommen, Violoncello zu lernen?
Ich bin in einer Musikerfamilie aufgewachsen, in der das Spielen eines Instruments und auch das gemeinsame Singen ein wichtiger Teil des alltäglichen Lebens waren und bis heute sind! Nachdem ich früh mit Flöte und Klavier begonnen hatte, durfte ich mit acht Jahren zum ersten Mal ein Cello in den Händen halten – und es sogar mit nach Hause nehmen. Ich erinnere mich noch genau an den großen Stolz, den ich damals empfunden habe. So was Großartiges hatte bis dahin noch niemand in der Familie gespielt!
Gibt es ein Werk, das dich besonders geprägt hat?
Die menschliche Stimme und Gesang haben mich schon immer sehr berührt. Werke wie “Die Winterreise” von Schubert oder auch a cappella-Werke von Mendelssohn Bartholdy gehören für mich zu den tiefsten und ausdrucksvollsten Werken in der Musik überhaupt.
Was ist das Besondere daran, Orchestermusiker*in bei der KAP zu sein?
Bei der KAP haben wir eine enorme Vielfalt an Möglichkeiten, uns musikalisch zu verwirklichen und einzubringen. Dafür bin ich sehr dankbar!