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25 Jahre KAP: Unsere Jubiläumssaison 2026.27

05. Mai 2026

Vorfreude auf internationale Stars, Neuentdeckungen und Wiedersehen mit Wegbegleiter*innen

„Widerstand entsteht nicht aus Wut, sondern aus dem Mut, die Welt zu lieben.“ (Hannah Arendt)

Wir starten in eine besondere Saison: Vor 25 Jahren fusionierten das Ensemble Oriol und das Persius Ensemble zur Kammerakademie Potsdam. „Das waren komplett unterschiedliche Mentalitäten“, erinnert sich Gründungsmitglied Matthias Leupold. „Ich habe über die Zeit mehr Fragen gestellt als Antworten gefunden – aber genau dieses Nachfragen ist ein Motor des Orchesters.“ 

Inzwischen weit über die Stadt- und Landesgrenzen hinaus bekannt, behauptete sich die KAP mit Mut und Innovationsgeist und blickt auf eine besondere Erfolgsgeschichte zurück. In der Jubiläumssaison geht es allerdings nicht nur um einen Rückblick, sondern um Perspektive: „Wir fragen nicht: Was haben wir erreicht? Sondern: Was ist uns wichtig? Was führen wir fort?“, so Gründungsmitglied Christiane Plath.

Die Saison steht unter dem Motto „Résistance“ – als Ausdruck der Überzeugung, dass Kunst Verantwortung trägt. Jede Komposition, jedes Konzert und jede Idee entstehen aus dem Willen, Kultur lebendig zu halten und als Quelle von Inspiration und Sinn erfahrbar zu machen. Gemeinsam mit unserem künstlerischen Leiter François Leleux zeigen wir in vielfältigen Programmen, wie Musik berührt, bewegt und verbindet:

Zum Jubiläum sagen wir vor allem Danke – an unsere Heimat Potsdam, den Nikolaisaal und all die Menschen, die das Orchester begleitet und unterstützt haben. Gefeiert wird zuerst mit einer großen Jubiläumsparade durch die Potsdamer Innenstadt sowie einem kostenfreien Konzert für alle in der Friedenskirche am 26. August. Die offizielle Saisoneröffnung folgt am 29. August mit François Leleux als Dirigent und Solist sowie dem Cellisten Maximilian Hornung. Am 30. August laden wir gemeinsam mit dem Nikolaisaal zum bunten Familiensonntag, um auch mit den jüngsten Musikfans zu feiern.

Zu den Gästen der Saison zählen u. a. Lisa Batiashvili, Pierre-Laurent Aimard, Emmanuel Pahud und Ning Feng. Wir freuen uns auf Wiedersehen mit treuen Wegbegleitern wie Václav Luks, Konrad Junghänel und Ehrendirigent Antonello Manacorda. Gleichzeitig werden die vielversprechenden Potsdam-Debüts der jungen Dirigent*innen Ustina Dubitsky und Anna Rakitina erwartet.

Opernliebhaber*innen dürfen sich auf zwei besondere Produktionen freuen: Die Potsdamer Winteroper bringt La Resurrezione von Georg Friedrich Händel unter der Leitung von Konrad Junghänel und in der Regie von Annika Nitsch in der Friedenskirche Sanssouci zur Aufführung. Im Rahmen der Osterfestspiele sowie im Juni 2027 folgt im Schlosstheater Rheinsberg Manuel de Fallas El retablo de Maese Pedro.

Ein zentrales Anliegen bleibt die Musikvermittlung: mit Projekten wie „Musik schafft Perspektive“ in Drewitz, der gemeinsam mit Kindern konzipierten Stadtteiloper, Konzerten mit Deaf Poetry, Bildungskooperationen und dem Nachwuchsprogramm KAPcampus setzen wir kulturelle Impulse in Potsdam.

International ist die KAP gefragter denn je: Konzertreisen führen das Ensemble in die Mozartstadt Salzburg, nach China und durch Südamerika. Daneben gastiert die KAP an renommierten Häusern wie der Elbphilharmonie und Laeiszhalle Hamburg, der Kölner sowie der Berliner Philharmonie, dem Wiener Konzerthaus, der Isarphilharmonie München, der Meistersinghalle Nürnberg und dem Congress Innsbruck.