Foto Violine mit Händen

Michiko Iiyoshi

Violine

Michiko Iiyoshi, geboren in Tokyo, studierte an der Staatlichen Universität der Künste Tokyo bei Yoshio Unno, Sachika Mizono und Yoko Seto. In Berlin setzte sie ihr Studium bei Leon Spierer, dem ehemaligen Konzertmeister der Berliner Philharmoniker, fort.

Wichtige Anregungen im Bereich der Kammermusik erhielt sie durch Prof. Ilan Gronich, der sie einlud, in dem von ihm gegründeten Ensemble Oriol mitzuwirken. 1992 wurde sie Mitglied des Ensembles, dem sie bis heute angehört und das mit verschiedenen Preisen ausgezeichnet wurde, wie dem Deutschen Mozart-Förderpreis und dem Kritikerpreis der Berliner Zeitung. Der Kammerakademie Potsdam gehört sie seit deren Gründung im Jahre 2000 an.

Seit 2009 ist Michiko Iiyoshi festes Mitglied des Merlino Quartetts. Als Kammermusikerin spielt sie regelmäßig in verschiedenen Besetzungen vom Streichduo, Trio für Violine, Violoncello und Harfe bis zum Streichnonett. 2014 begründete sie das Tokyo Resonance Ensemble. Ergänzend zu ihrer geigerischen Tätigkeit schafft Michiko Iiyoshi vielfältige Arrangements, die beim Publikum großen Anklang finden.

Wie bist du dazu gekommen, das Geigenspiel zu erlernen?

Da ich aus einer Musikerfamilie stamme, war von Anfang an klar, dass ich ein Musikinstrument erlernen würde. Zunächst begann ich mit dem Klavierspiel. Als ich jedoch die Geige meines japanischen Großvaters erbte, wurde meine Leidenschaft für dieses Instrument geweckt.

Was war dein eindrucksvollstes Konzerterlebnis mit der KAP?

Ein Konzert mit dem italienischen Geiger Giuliano Carmignola mit Violinkonzerten von Mozart und Haydn.

Was ist das Besondere daran, Orchestermusiker*in bei der KAP zu sein?

Das Besondere bei der KAP ist für mich das starke Gemeinschaftsgefühl und die langjährige, vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Kolleg*innen, sowie die Vielfalt der Projekte und Programme, die immer wieder neue musikalische Herausforderungen und bereichernde Erfahrungen ermöglichen.